Welche Slackline kaufen?

Wenn einen das Slacklinefieber mal gepackt hat und beschlossen wurde, die erste Line zu kaufen, steht man erstmal einer mächtigen Auswahl gegenüber, die ständig am wachsen ist. Spätestens jetzt stellt sich die Frage, für welche Slackline man sich eigentlich entscheiden soll, und dies ist gar nicht so einfach zu beantworten!

Die wichtigste Frage, die man sich nun selbst stellen sollte ist, welche Richtung man beim slacklinen eigentlich einschlagen möchte.

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Ab und zu als Begleiter im Park

Steht es bereits fest, dass man das Slacklinen auf Dauer langsam angeht, mal ab und zu in den Park zur Unterhaltung die Line mitnimmt und nicht auf große Sprünge oder andere Herausforderungen aus ist, genügt eine Basicline. Der Vorteil dieser Lines ist der, dass sie leicht aufzubauen sind und teilweise auch günstiger zu bekommen sind als die spezielleren. Die vielleicht bekannteste dieser Art ist die Gibbon-Classic, wobei es meiner Meinung nach durchaus auch Bänder gibt, die ähnlich leicht aufzubauen sind, sich preislich im ähnlichen Bereich bewegen, jedoch mehr Spaß ermöglichen. Zu nennen ist hier die “Clip ´n Slack” von Slackline Tools oder die “Chill” von Mountain-Equipment.

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Tricks und große Sprünge – Slacklinen ist wie Sport für mich!

Liebäugelt man mit der Trickserei und Jumperei auf den Bändern, ist es meiner Meinung nach am vernünftigsten, sich gleich für eine gute Jumpline zu entscheiden. Der einzige Nachteil an der Entscheidung wird der Preis sein, denn man kann auf einer Jumpline problemlos die ersten Schritte lernen und hat anschließend nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Hier empfehle ich persönlich die Elephant Freak ´n flash lines, oder die Gibbon Jibline. Ein winziger Nachteil den man manchmal hört ist, dass die breiten Lines (50mm) gegenüber den schmaleren (bis 25mm) etwas instabiler/kippliger sind, was man meiner Ansicht nach jedoch schnell in den Griff bekommt.

Weitere gute Jumplines sind die Soft ´n Slack von Slacklinetools, die Stream von Slackstar oder die Line von Slackzone. Diese sind schmaler als die Elephant und Gibbon, was bei fortgeschrittenen Sprüngen (z.B. Butt- /Chestbound) eventuell etwas einschneiden kann.

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Volle Konzentration auf ganzer Länge!

Ist man für später eher motiviert, seine Herausforderung in längeren Lines zu suchen, empfiehlt sich eine schmalere Line, die es im Set auch schon bis zu 45 Metern gibt. Man kann diese für den Anfang natürlich beliebig kurz spannen, und viele der Lines sind dann sogar ganz gut als Jumpline brauchbar.

Zu nennen ist hier die “Slacktivity” Reihe von Slackline-Tools, die bei 15 Metern anfängt und bis zu einem Set mit einer 45 Meter Line geht. Zum Set gehört das “Classic” Band von Slackline-Tools, welches sich auch bedingt als Jumpline eignet. Abgesehen vom Preis sind diese Sets durchaus empfehlenswert! Wie die meisten Lines von Slackline-Tools wird hier mit einem Flaschenzugsystem gespannt, in das man sich kurz einlesen muss, welches aber einwandfrei funktioniert.

Ein weiteres Band, welches sich perfekt als Longline eignet, ist die “Blue wing” von Elephant, die ihr im Elephant Shop als Meterware in jeder beliebigen Länge bekommt!